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Work-Life-Balance Maßnahmen – 20 Methoden für Alltag und Beruf

Work Life Balance Massnahmen

Work-Life-Balance Maßnahmen 20 Methoden für Alltag und Beruf [leicht umsetzbar] Startseite Das Wichtigste in Kürze Eine ausgewogene Work-Life-Balance trägt zur Stressreduktion bei. Besonders für Frauen, die häufig einer Doppelbelastung von Beruf und Care-Arbeit ausgesetzt sind, ist eine gute Work-Life-Balance wichtig, um psychisch und physisch gesund zu bleiben. Dafür gibt es Maßnahmen die zuhause durchgeführt werden können und welche, die am Arbeitsplatz eine Rolle spielen.  Im Job kannst Du zum Beispiel versuchen, Multitasking zu vermeiden, bewusste Grenzen zu setzen, Dein Zeitmanagement zu verändern, indem Du mehr Freiraum einplanst und Deine Ziele weniger eng steckst. Privat kannst Du vorbeugen, indem Du zum Beispiel auf Deine Schlafhygiene achtest (genügend Schlaf, ausreichend abgedunkelter Raum, kein W-Lan-Router im Zimmer etc.), Du Dir in Deiner Freizeit einen Ausgleich suchst, der gegenteilig zu Deiner täglichen Arbeit steht (wenn Du viel sitzt, beweg Dich in der Freizeit mehr) sowie ein Dankbarkeitstagebuch führen, um kleine Alltags-Erfolge festzuhalten. >> Download Infografik . Warum eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtig ist Work Life Balance Maßnahmen sind heute wichtiger denn je. In unserer schnelllebigen, digitalisierten und arbeitsreichen Zeit, in der Selbstoptimierung und Kopflastigkeit stark in den Vordergrund gerückt sind, kommen Werte wie Achtsamkeit, Müßiggang, Ruhe und Selbstwahrnehmung häufig zu kurz. Doch eben diese Fähigkeiten sind wichtig für eine ausgewogene Work-Life-Balance und sind nicht zuletzt maßgeblich für eine Burnout Prävention. In der Ey-Jobstudie aus dem Jahr 2021 äußern drei von fünf Arbeitnehmer:innen, dass die Arbeitsbelastung in den letzten Jahren zugenommen hat. Die Work-Life-Balance hat sich laut Studie tendenziell eher für die männlichen Beschäftigten verbessert, was an der Doppelbelastung von Frauen durch Familie und Beruf zusammenhängen könnte. Als häufigste Gründe für eine schlechte Work-Life-Balance werden hier mehr Arbeitsstunde und mehr Verantwortung im Job angegeben.    Work-Life-Balance: Damals und Heute Die Industrialisierung brachte ein Arbeitsmilieu außerhalb des eigenen Heimes mit sich und forderte, mit der Trennung von Haus und Arbeit die Arbeitnehmer heraus, eine Ausgewogenheit zwischen Familie und Beruf zu finden.  Heute stehen viele Berufstätige im Kontext der zunehmenden Arbeit aus dem Home-Office einer neuen Herausforderung gegenüber. Hier spielen Selbstmotivation, die Tendenz zur Mehrarbeit, Schwierigkeiten abzuschalten und die Parallele von Kindererziehung und Arbeit im häuslichen Umfeld eine zentrale Rolle. Ob im Büro oder zuhause: Es wird zunehmend wichtig, eine Balance zwischen dem Privaten und dem Beruf herzustellen, zwischen Anspannung und Entspannung und nicht zuletzt zwischen den externen Anforderungen und den eigenen persönlichen Bedürfnissen. Die Bedeutung der Work-Life-Balance liegt darin, der eigenen psychischen Gesundheit mehr  Beachtung zu schenken und diese ernst zu nehmen und somit einer Erschöpfungsdepression* vorzubeugen. * lauf BMG sind 16 bis  20 von 100 Menschen in Deutschland davon betroffen   Vorteile einer ausgewogenen Work-Life-Balance Eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit bewirkt eine erhebliche Stressreduktion und trägt somit zur Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele bei. Dies wiederum erhöht die Motivation im Job und sorgt dafür, generell ausgeglichener zu sein und den Alltag besser bewältigen zu können. Gerade Frauen sind tendenziell häufiger als Männer einer Doppelbelastung von Familie und Arbeit ausgesetzt und profitieren daher von einer ausgewogenen Work-Life-Balance am meisten. Eine familienfreundliche Arbeitnehmer-Kultur sowie weniger Arbeitszeiten bei  ausreichendem Lohn sind Faktoren, die wir nicht autonom bestimmen können, sondern die abhängig vom Arbeitgeber sind. Deshalb fokussiert dieser Artikel Maßnahmen zur Work-Life-Balance, die Sie für sich persönlich und unabhängig vom Arbeitgeber umsetzen können.   20 Work-Life-Balance Maßnahmen 1| Arbeit neu bewerten Wozu stehe ich morgens auf? Diese Frage kannst Du Dir bewusst stellen. Denn eine erfüllte Arbeit ist bereits ein erster großer Schritt für eine optimale Work-Life-Balance. Dabei kommt es nicht zwangsläufig darauf an, seinen Traumjob gefunden zu haben – manchmal reicht bereits ein neuer Blickwinkel auf die tägliche Arbeit. So kannst Du Dir morgens oder abends drei Minuten Zeit nehmen und sich jeden Tag einen Grund notieren, der Deine Arbeit und Dein Wirken für Dich und/oder für andere sinnvoll macht. Es kann auch hilfreich sein, Dir Gedanken darüber zu machen, was Du selbst von Deinem Arbeitsplatz erwartest und welche Wege Du einschlagen kannst, um Dir diese Bedürfnisse zu erfüllen, z.B. den Chef um Teilzeitarbeit bitten. Diese neue Sichtweise und die damit geförderte Selbstwirksamkeit können dazu beitragen, dass die Arbeit weniger eintönig und fad erscheint und Du wieder einen neuen Sinn und frischen Wind in Deinem alltäglichen Schaffen finden.   2| Multi-Tasking Tätigkeiten vermeiden Wer kennt es nicht: Am Arbeitsplatz noch schnell in das Sandwich beißen, dabei ein Telefonat führen und gleichzeitig noch etwas auf dem Laptop schreiben. Multitasking wirkt wie ein Schnellkochtopf, der die Arbeit in doppelter Geschwindigkeit erledigen soll, indem alles gleichzeitig passiert. Das Ergebnis sieht allerdings oft mau aus, es schleichen sich Fehler ein und man verliert schneller den Überblick. Was noch viel gravierender ist: Man fühlt sich nach einem Multitasking-Tag oft völlig erschöpft und wenn man gefragt wird, wie der Tag war, weiß man oft nicht mehr, was eigentlich auf der Agenda stand. Sich bewusst Zeit zu nehmen für eine Aufgabe und erst danach die nächste Aufgabe zu erledigen, kann sich in unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeiten wie ein Stillstand anfühlen. Aber es wirkt Wunder! Dies beginnt bereits damit, den Flugmodus des Handys bei der Arbeit einzuschalten oder das Gerät gänzlich abzuschalten. Damit ist bereits die erste und akuteste Ablenkungsquelle beseitigt. Die Kollegen, die gern zwischendurch ein Schwätzchen halten, kannst Du freundlich darauf hinweisen, dass Du erst wieder in der Pause ansprechbar sind, weil Du Dich gern konzentrieren würdest. Die Pausen sollten auch wirklich Pausen sein, das heißt, falls Du einem Bürojob nachgehst, nicht vor dem Bildschirm zu essen sondern mit Kollegen oder allein an die frische Luft gehen und Dich zu bewegen oder bei einem sehr aktiven Job in Ruhe in der Sonne zu sitzen oder eine Atemübung zu machen.  Dich jeweils nur einer Aufgabe zu widmen, kann am Anfang zäh und mühsam wirken, aber schreib Dir ruhig die Erfolge auf, die Du im Vergleich zum Multitasking verzeichnest, z.B. weniger Fehler, mehr Energie, weniger Distress… Multitasking ist eine Form der Entschleunigung, und dies können wir durch bewusstes Arbeiten und bewusstes Grenzen-Setzen selbständig in die Tat umsetzen.   3| Emotionen und Körpersignale wahrnehmen Eine weitere Maßnahme, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu fördern, ist das Wahrnehmen der eigenen Emotionen und Körperempfindungen.  Dafür ist es wichtig, dass Du Dir regelmäßig die Frage stellen: Was brauche ich?  Dies beginnt bereits mit der achtsamen Wahrnehmung von körperlichen Verspannungen sowie der Steh- oder Sitzposition am Arbeitsplatz. Auch das Hungergefühl ist ein wichtiges Signal, welches nicht übergangen werden … Weiterlesen

Ausgebrannt was tun

Ausgebrannt was tun

Ausgebrannt – was tun? [10 Tipps] Startseite Das moderne Leben kann hektisch und anspruchsvoll sein, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen sich irgendwann ausgebrannt und erschöpft fühlen. Das Gefühl, keine Energie oder Motivation mehr zu haben, ist oft überwältigend für die Betroffenen. Doch es gibt Schritte, die Du unternehmen kannst, um Dich zu erholen und wieder in Balance zu kommen. In diesem Blogbeitrag werden wir einige bewährte Strategien und Praktiken betrachten, die Dir in Situationen helfen können, in denen Du Dich ausgebrannt fühlst. Warum fühlen sich Frauen häufiger erschöpft und ausgebrannt? Laut einer Statistik von Swiss Life Deutschland fühlen sich 51% der weiblichen Bevölkerung immer wieder ausgebrannt, bei den Männern liegt der Anteil bei 37%.  Psychische Erkrankungen sind demnach auch der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit (Quelle). Das sind erschreckende Zahlen. Doch gibt es Präventionsmaßnahmen, die, wenn Du diese frühzeitig ergreifst, Schlimmeres verhindern können. Dass sich statistisch mehr Frauen ausgebrannt fühlen als Männer, liegt zum einen an den verschiedenen, stereotypen Rollen und Verantwortlichkeiten in ihrem Leben, die auch heutzutage  häufig noch immer einer Geschlechterteilung unterliegen. Dazu können zum Beispiel die Haushaltsführung, Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen zählen – die klassische „Carearbeit“ also. Das Jonglieren mit diesen verschiedenen Verpflichtungen führt bei vielen Frauen zunächst zu einer immensen Belastung und kann schließlich zu einem Gefühl des Ausgebranntseins. Darüber hinaus stehen Frauen oft vor Herausforderungen, wenn es darum geht, Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Der Druck, erfolgreich im Beruf zu sein, führt oft zu langen Arbeitszeiten, Überstunden und einem ständigen Gefühl der Erreichbarkeit. Dadurch bleibt wenig Zeit für Erholung und Entspannung. (siehe auch “Work-Life-Balance Maßnahmen – 20 Methoden für Alltag und Beruf”) Aber auch gesellschaftliche Erwartungen und Normen spielen eine Rolle: Perfektionismus, die Notwendigkeit, alles „richtig“ zu machen, und der Wunsch, den Anforderungen anderer gerecht zu werden, sind ein häufiges Phänomen bei Frauen, welches schließlich zum Gefühl  des Ausgebranntseins beitragen. Hinzu kommt, dass in einer sehr schnellen und vielen Veränderungen unterworfenen Gesellschaft, in der viele Menschen um sich selbst kreisen, um das eigene Leben bewerkstelligen zu können, viele Frauen keine ausreichende Unterstützung erhalten – sei es in Form von Hilfe im Haushalt, Hilfe bei der Kinderbetreuung oder eines aufgrund knapper Kassenplätze geringen Zugangs zu psychischer Unterstützung. Auch hormonelle Veränderungen im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus, einer Schwangerschaft oder Geburt sowie durch die Wechseljahre können bei Frauen zu Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und einem erhöhten Stressniveau führen – allerdings sind dies in der Regel temporäre Erschöpfungen, die meist nur einen bestimmten Zeitraum anhalten. Daher ist es insbesondere für Frauen wichtig, auf sich selbst zu achten, sich Unterstützung zu holen und Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln, bevor es zu spät ist.  Hierbei unterstütze ich Dich gern mit meinem Coaching Angebot! Was ist der gesellschaftliche Hintergrund des Burn Outs? In den kapitalistischen Gesellschaften wird großen Wert auf Leistung und Erfolg gelegt. Im Trend ist, wer hart und viel arbeitet, Karriereziele verfolgt und möglichst viele äußere Erwartungen erfüllt. Der Druck, immer produktiv und ständig erfolgreich zu sein, führt häufig zu übermäßigem Stress und Erschöpfung. Zudem spielt die Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Die fortschreitende Technologie hat uns zwar viele Vorteile gebracht, aber auch dazu geführt, dass wir immer erreichbar sind. Smartphones und andere elektronische Geräte ermöglichen eine ständige Verbindung zur Arbeit und zu sozialen Medien, was oft dazu führt, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Vielleicht ist die Erschöpfung diesbezüglich nicht gleich spürbar, aber sie macht sich oft schleichend, nach einer gewissen Zeit bemerkbar. Häufig können die Betroffenen zunächst nicht genau lokalisieren, wo die Erschöpfung herkommt.  In vielen Gesellschaften gibt es zudem eine Zunahme von unsicheren Arbeitsbedingungen, befristeten Verträgen und wachsender Konkurrenz, gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten enorm an. Dies führt, gerade bei alleinerziehenden Müttern, häufig zu Angst vor Arbeitsplatzverlust und finanzieller Instabilität und baut einen enormen Stress und psychischen Druck auf. Auch die Balance zwischen Arbeit und Privatleben kann in unserer modernen Gesellschaft eine Herausforderung darstellen. Lange Arbeitszeiten, Überstunden und der ständige Drang, erreichbar zu sein, können dazu führen, dass nur noch wenig Zeit für Erholung und Entspannung bleibt. Dadurch kann es zu chronischem Stress und Erschöpfung kommen. Ein weiterer sehr entscheidender Punkt in unserem Kulturkreis ist, dass das Bedürfnis nach Ruhe und Auszeit oft als Faulheit oder Schwäche angesehen wird. Dies kann dazu führen, dass Menschen sich schuldig fühlen, wenn sie sich Pausen gönnen oder sich Zeit für ihre Erholung nehmen. Einfach mal nichts tun, wird demnach vermieden oder es wird eben doch aufs Handy geschaut, ein Podcast gehört etc. Dadurch wird das Risiko für Erschöpfung und Burnout erhöht. Wir können den gesellschaftlichen Kontext nicht von Grund auf ändern, aber es genügt schon, bei sich selbst zu beginnen. Fragst Du Dich: Was für ein Mensch will ich sein? Welche Werte will ich leben? Woran will ich mich in meinem Leben und bei meinen Entscheidungen orientieren? Wenn es uns gelingt, ein inneres Bild davon zu entwickeln, wer wir als Mensch wirklich sein wollen, dann finden wir unseren inneren Kompass. Der als innere Ordnung und als sinnstiftende Orientierung dient. Daraus ergibt sich das eigene Bild vom Selbst, was uns ausmacht, auszeichnet und sich in unserem Handeln widerspiegelt.  Ich unterstütze Dich gern dabei, Deinen eigenen Weg zu finden, damit Du zukünftig das Leben lebst, das Dich als Mensch wirklich ausmacht.  » Kontaktiere mich für ein kostenloses Erstgespräch Gab es früher auch schon Burn Out? Obwohl der Begriff „Burnout“ relativ neu ist, gibt es Hinweise darauf, dass Erscheinungsformen von Erschöpfung und Überlastung schon in der Vergangenheit existierten. Früher wurde dies jedoch oft unter anderen Begriffen oder Beschreibungen erfasst: „Nervenzusammenbruch“ im 19. Jahrhundert In der viktorianischen Ära wurde der Begriff „nervous breakdown“ verwendet, um Zustände von extremer Erschöpfung, Angst und Depression zu beschreiben. Diese Beschreibungen weisen Parallelen zum modernen Verständnis von Burnout auf. „Ausgebrannt sein“ im beruflichen Kontext In den 1970er Jahren wurde der Begriff „Burnout“ von den Psychologen Herbert Freudenberger und Christina Maslach geprägt, um ein Syndrom zu beschreiben, das in Berufen mit hohem sozialem Engagement auftrat. Obwohl der Begriff zu diesem Zeitpunkt neu war, deuteten die Symptome auf ein schon langes bestehendes Phänomen hin und haben sich heutzutage auch auf andere berufliche Bereiche sowie auf emotionale Belastungen ausgeweitet. Diese Beispiele verdeutlichen, dass Erschöpfungszustände und psychische Belastungen schon vor dem 21. Jahrhundert existierten. Die zunehmende Anerkennung … Weiterlesen

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