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Endlich selbstbewusst verhandeln: 3 reale Beispiele, wie meine Kundinnen ihr Gehalt verdoppelt haben

Tipps Gehaltsverhandlung Frauen

Endlich selbstbewusst verhandeln 3 Beispiele, wie meine Kundinnen ihr Gehalt verdoppelt haben Startseite Du weißt, dass du mehr wert bist. Du spürst es nach jedem Projekt, nach jeder Verantwortung, die selbstverständlich bei dir landet, nach jeder Überstunde, die niemand sieht. Und trotzdem nennst du in der Verhandlung eine Zahl, die sich „sicher“ anfühlt. Nicht die, die deinem Wert entspricht, sondern die, bei der du keine Angst vor Ablehnung hast. Das Wichtigste in Kürze: Viele Frauen verdienen deutlich unter ihrem Marktwert, weil innere Blockaden wie die Angst vor Unbeliebtheit oder Selbstzweifel klare Forderungen verhindern. Dieser Artikel zeigt, wie du durch strategische Vorbereitung und ein starkes Mindset dein Einkommen signifikant steigern kannst. Das Problem: Studien belegen, dass Frauen seltener und vorsichtiger verhandeln. Diese Zurückhaltung führt oft zu fünf- bis sechsstelligen Einkommensverlusten über die gesamte Karriere hinweg. Erfolgsbeispiele: Meine Praxisberichte zeigen, dass durch Female Empowerment Coaching Gehaltssprünge von 45.000 € auf 90.000 € oder sogar eine Verdopplung des Stundensatzes bei Freiberuflerinnen möglich sind. 3 goldene Verhandlungsprinzipien: Marktwert kennen: Nutze externe Benchmarks statt deines aktuellen Gehalts als Maßstab. Fakten statt Bedürfnisse: Argumentiere mit messbaren Erfolgen (Umsatz, Effizienz) statt mit privaten Kosten. Ankern: Nenne die erste Zahl mutig selbst, um den psychologischen Rahmen der Verhandlung zu setzen. Der Schlüssel: Erfolgreiche Verhandlung ist kein Talent, sondern das Ergebnis aus innerer Klarheit und der Bereitschaft, den eigenen Wert konsequent zu vertreten. Schluss mit Zögern: Deine Arbeit ist ihr Geld wert! Nicht, weil du keine Leistung bringst. Sondern weil tief drin eine alte Angst sitzt: Wenn ich zu viel fordere, bin ich unbequem. Wenn ich klar bin, verliere ich Sympathie. Wenn ich zu teuer werde, ersetzbar.Genau hier verlieren Frauen jedes Jahr fünf- bis sechsstellige Beträge. Still, angepasst, korrekt und innerlich voller Zweifel. Studien zeigen seit Jahren: Frauen verhandeln seltener, vorsichtiger und mit deutlich geringeren Forderungen als Männer. Diese Zurückhaltung ist teuer. Die gute Nachricht: Du bist nicht allein, und noch wichtiger: Du kannst das ändern! Gehaltsverhandlung ist kein Talent. Sie ist das Ergebnis aus innerer Klarheit, strategischer Vorbereitung und der Bereitschaft, den eigenen Wert nicht mehr zu relativieren. Mit den passenden Strategien und dem nötigen Selbstbewusstsein ist eine Verdopplung des Einkommens kein Glücksfall. Sie ist die logische Folge davon, sich selbst ernst zu nehmen.  Die folgenden drei anonymisierten Beispiele aus meiner Coaching Praxis für Frauen zeigen genau das. Nutze diese Gehaltsverhandlungs Tipps für Frauen als direkte Inspiration für deine nächste Verhandlung! Die Erfolgsgeschichten: Von der Unterbezahlung zur Gehalts-Verdopplung Beispiel 1: Die Expertin, die ihren Marktwert systematisch kleinrechnete Sandra war fachlich die Beste im Raum. Und innerlich permanent in Alarmbereitschaft. 32 Jahre, hochspezialisierte IT-Beraterin, in jedem Projekt unverzichtbar. Und zwar seit Jahren auf 45.000 € stehen geblieben, deutlich unter Marktniveau. Nach außen souverän, präzise, belastbar. Nach innen ständig die gleiche Frage: Bin ich wirklich gut genug?Jedes Mitarbeitergespräch brachte Lob, Dank, Wertschätzung. Und am Ende eine kleine Anpassung, die sie annahm, mit einem Kloß im Hals. Erleichtert, dass sie nicht kämpfen musste. Beschämt, dass sie wieder geschwiegen hat. Ihr innerer Satz lief im Hintergrund ununterbrochen mit: „Ich darf nicht auffallen. Ich darf nicht zu viel wollen. „Irgendwann fliege ich sonst auf.“ Beim Female Empowerment Coaching ging es nicht zuerst um Zahlen. Es ging um diesen Satz. Darum, warum sie ihre Leistung immer relativierte und sich selbst vorauseilend klein hielt. Erst als dieser innere Knoten gelöst war, haben wir ihren realen Marktwert sauber berechnet, ihre Leistung konsequent in harte Kennzahlen übersetzt und die Verhandlung vorbereitet. Wir ersetzten vage Formulierungen wie „Ich habe Projekte gut gemanagt“ durch präzise Kennzahlen wie „Ich habe X % Effizienzsteigerung erzielt und dadurch Y Kosten eingespart.“  Als sich die Chance auf eine interne Beförderung bot, zitterte sie innerlich und forderte nicht die erwarteten 10 % Aufschlag, sondern nannte trotzdem selbstbewusst 95.000 €. Ruhig, klar und sie begründete dies fundiert mit ihrer einzigartigen Expertise und den recherchierten Marktstandards.  Das Unternehmen ging auf 90.000 €. Ohne Machtspiel. Ohne Abwertung.Keine Diskussion.  Beispiel 2: Der Sprung in die Führung, ohne faule Kompromisse Maria (45), eine erfahrene Marketing-Managerin, stand vor dem Sprung zur Leiterin der neuen Digital-Abteilung. Ihr bisheriges Gehalt betrug 55.000 €. Das interne Angebot für die neue Führungsrolle lag bei 70.000 €. Nach außen ein Aufstieg. Innerlich ein Dilemma mit klarer Spannung zwischen Pflichtgefühl und Selbstwert.  Ein Teil von ihr wusste, dass das Angebot deutlich unter Verantwortung und Markt lag. Ein anderer Teil dachte: „Sei froh. „Andere würden davon träumen.“ Im Female Self Leadership Coaching wurde schnell klar, dass nicht die Zahlen das Problem waren, sondern ihre innere Erlaubnis, wirklich Führungskraft zu sein, auch finanziell. Wir haben die neue Rolle in ihrer vollen Tragweite analysiert: Budget, Team, Strategie, Ergebnisverantwortung und den direkten Einfluss auf das Unternehmenswachstum. Und wir haben ihr inneres Muster adressiert, sich mit moderaten Zugeständnissen zufriedenzugeben, um Konflikte zu vermeiden. Wir definierten eine ambitionierte, aber realistische Zielgehaltsspanne.  Maria lehnte das erste Angebot ab. Klar. Sachlich. Ohne Rechtfertigungsdrang. Sie forderte 110.000 € plus Firmenwagen, gestützt auf die erhöhte Verantwortung und externe Gehaltsbenchmarks. Das Ergebnis? Man einigte sich auf 115.000 € inklusive Firmenwagen-Budget.  Mehr als eine Verdopplung. Vor allem aber: kein inneres Zusammenzucken mehr, wenn sie sich selbst ernst nahm. Beispiel 3: Die Freiberuflerin, die aufhörte, sich über Arbeit zu definieren statt über Wert Lena (29), eine erfolgreiche freiberufliche Social-Media-Managerin, war permanent ausgebucht. Ihr Stundensatz 45 €. Sie arbeitete zu viel, verdiente zu wenig und hatte ein dauerhaft schlechtes Gewissen, überhaupt Geld für ihre Leistung zu verlangen.Ihr inneres Skript: „Wenn ich teurer werde, bin ich nicht mehr sympathisch. „Dann verlieren mich die Kunden.“ Dieses „zu viel“ zu verlangen, löste bei ihr regelmäßig Schuldgefühle aus. Im Coaching haben wir ihr Verhältnis zu Geld, Leistung und Loyalität grundlegend neu ausgerichtet. Verfügbarkeit ist kein Argument für Niedrigpreise. Nachfrage ist ein Premiumsignal.Wir entwickelten eine neue Preisstrategie, klare Kommunikationslinien für Bestandskunden und eine saubere Positionierung für Neukunden. Lena erhöhte ihren Satz auf 90 € pro Stunde. Bestandskunden bekamen eine transparente Staffelung. Ein Teil der alten Kunden ging. Die richtigen blieben. Neue kamen. Heute arbeitet sie weniger, verdient mehr und fühlt sich nicht mehr schuldig, wenn sie ihren Preis nennt. Ihre Zeit hat wieder Wert, … Weiterlesen

Work-Life-Balance Maßnahmen – 20 Methoden für Alltag und Beruf

Work Life Balance Massnahmen

Work-Life-Balance Maßnahmen 20 Methoden für Alltag und Beruf [leicht umsetzbar] Startseite Das Wichtigste in Kürze: Eine ausgewogene Work-Life-Balance trägt zur Stressreduktion bei. Besonders für Frauen, die häufig einer Doppelbelastung von Beruf und Care-Arbeit ausgesetzt sind, ist eine gute Work-Life-Balance wichtig, um psychisch und physisch gesund zu bleiben. Dafür gibt es Maßnahmen die zuhause durchgeführt werden können und welche, die am Arbeitsplatz eine Rolle spielen.  Im Job kannst Du zum Beispiel versuchen, Multitasking zu vermeiden, bewusste Grenzen zu setzen, Dein Zeitmanagement zu verändern, indem Du mehr Freiraum einplanst und Deine Ziele weniger eng steckst. Privat kannst Du vorbeugen, indem Du zum Beispiel auf Deine Schlafhygiene achtest (genügend Schlaf, ausreichend abgedunkelter Raum, kein W-Lan-Router im Zimmer etc.), Du Dir in Deiner Freizeit einen Ausgleich suchst, der gegenteilig zu Deiner täglichen Arbeit steht (wenn Du viel sitzt, beweg Dich in der Freizeit mehr) sowie ein Dankbarkeitstagebuch führen, um kleine Alltags-Erfolge festzuhalten. . Warum eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtig ist Work Life Balance Maßnahmen sind heute wichtiger denn je. In unserer schnelllebigen, digitalisierten und arbeitsreichen Zeit, in der Selbstoptimierung und Kopflastigkeit stark in den Vordergrund gerückt sind, kommen Werte wie Achtsamkeit, Müßiggang, Ruhe und Selbstwahrnehmung häufig zu kurz. Doch eben diese Fähigkeiten sind wichtig für eine ausgewogene Work-Life-Balance und sind nicht zuletzt maßgeblich für eine Burnout Prävention. Die EY-Jobstudie 2023 zeigt eine deutliche Verschärfung der Lage: Während 2021 noch drei von fünf Arbeitnehmern eine Zunahme der Arbeitsbelastung beklagten, sank die allgemeine Arbeitszufriedenheit bis 2023 drastisch – nur noch 31 % der Beschäftigten gaben an, uneingeschränkt zufrieden zu sein (ein Rückgang von 18 Prozentpunkten gegenüber 2021). Work-Life-Balance: Damals und Heute Die Industrialisierung brachte ein Arbeitsmilieu außerhalb des eigenen Heimes mit sich und forderte, mit der Trennung von Haus und Arbeit die Arbeitnehmer heraus, eine Ausgewogenheit zwischen Familie und Beruf zu finden.  Heute stehen viele Berufstätige im Kontext der zunehmenden Arbeit aus dem Home-Office einer neuen Herausforderung gegenüber. Hier spielen Selbstmotivation, die Tendenz zur Mehrarbeit, Schwierigkeiten abzuschalten und die Parallele von Kindererziehung und Arbeit im häuslichen Umfeld eine zentrale Rolle. Ob im Büro oder zuhause: Es wird zunehmend wichtig, eine Balance zwischen dem Privaten und dem Beruf herzustellen, zwischen Anspannung und Entspannung und nicht zuletzt zwischen den externen Anforderungen und den eigenen persönlichen Bedürfnissen. Die Bedeutung der Work-Life-Balance liegt darin, der eigenen psychischen Gesundheit mehr  Beachtung zu schenken und diese ernst zu nehmen und somit einer Erschöpfungsdepression vorzubeugen. Denn speziell beim Thema Burnout/Erschöpfung zeigen Studien (wie die GEDA-Studie des RKI), dass etwa 4,2 % der Erwachsenen aktuell von einem ärztlich diagnostizierten Burnout betroffen sind, während die Dunkelziffer derer, die sich „ausgebrannt“ fühlen, deutlich höher liegt. Vorteile einer ausgewogenen Work-Life-Balance Eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit bewirkt eine erhebliche Stressreduktion und trägt somit zur Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele bei. Dies wiederum erhöht die Motivation im Job und sorgt dafür, generell ausgeglichener zu sein und den Alltag besser bewältigen zu können. Gerade Frauen sind tendenziell häufiger als Männer einer Doppelbelastung von Familie und Arbeit ausgesetzt und profitieren daher von einer ausgewogenen Work-Life-Balance am meisten. Eine familienfreundliche Arbeitnehmer-Kultur sowie weniger Arbeitszeiten bei  ausreichendem Lohn sind Faktoren, die wir nicht autonom bestimmen können, sondern die abhängig vom Arbeitgeber sind. Deshalb fokussiert dieser Artikel Maßnahmen zur Work-Life-Balance, die Sie für sich persönlich und unabhängig vom Arbeitgeber umsetzen können.   20 Work-Life-Balance Maßnahmen 1| Arbeit neu bewerten Wozu stehe ich morgens auf? Diese Frage kannst Du Dir bewusst stellen. Denn eine erfüllte Arbeit ist bereits ein erster großer Schritt für eine optimale Work-Life-Balance. Dabei kommt es nicht zwangsläufig darauf an, seinen Traumjob gefunden zu haben – manchmal reicht bereits ein neuer Blickwinkel auf die tägliche Arbeit. So kannst Du Dir morgens oder abends drei Minuten Zeit nehmen und sich jeden Tag einen Grund notieren, der Deine Arbeit und Dein Wirken für Dich und/oder für andere sinnvoll macht. Es kann auch hilfreich sein, Dir Gedanken darüber zu machen, was Du selbst von Deinem Arbeitsplatz erwartest und welche Wege Du einschlagen kannst, um Dir diese Bedürfnisse zu erfüllen, z.B. den Chef um Teilzeitarbeit bitten. Diese neue Sichtweise und die damit geförderte Selbstwirksamkeit können dazu beitragen, dass die Arbeit weniger eintönig und fad erscheint und Du wieder einen neuen Sinn und frischen Wind in Deinem alltäglichen Schaffen finden.   2| Multi-Tasking Tätigkeiten vermeiden Wer kennt es nicht: Am Arbeitsplatz noch schnell in das Sandwich beißen, dabei ein Telefonat führen und gleichzeitig noch etwas auf dem Laptop schreiben. Multitasking wirkt wie ein Schnellkochtopf, der die Arbeit in doppelter Geschwindigkeit erledigen soll, indem alles gleichzeitig passiert. Das Ergebnis sieht allerdings oft mau aus, es schleichen sich Fehler ein und man verliert schneller den Überblick. Was noch viel gravierender ist: Man fühlt sich nach einem Multitasking-Tag oft völlig erschöpft und wenn man gefragt wird, wie der Tag war, weiß man oft nicht mehr, was eigentlich auf der Agenda stand. Sich bewusst Zeit zu nehmen für eine Aufgabe und erst danach die nächste Aufgabe zu erledigen, kann sich in unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeiten wie ein Stillstand anfühlen. Aber es wirkt Wunder! Dies beginnt bereits damit, den Flugmodus des Handys bei der Arbeit einzuschalten oder das Gerät gänzlich abzuschalten. Damit ist bereits die erste und akuteste Ablenkungsquelle beseitigt. Die Kollegen, die gern zwischendurch ein Schwätzchen halten, kannst Du freundlich darauf hinweisen, dass Du erst wieder in der Pause ansprechbar sind, weil Du Dich gern konzentrieren würdest. Die Pausen sollten auch wirklich Pausen sein, das heißt, falls Du einem Bürojob nachgehst, nicht vor dem Bildschirm zu essen sondern mit Kollegen oder allein an die frische Luft gehen und Dich zu bewegen oder bei einem sehr aktiven Job in Ruhe in der Sonne zu sitzen oder eine Atemübung zu machen.  Dich jeweils nur einer Aufgabe zu widmen, kann am Anfang zäh und mühsam wirken, aber schreib Dir ruhig die Erfolge auf, die Du im Vergleich zum Multitasking verzeichnest, z.B. weniger Fehler, mehr Energie, weniger Distress… Multitasking ist eine Form der Entschleunigung, und dies können wir durch bewusstes Arbeiten und bewusstes Grenzen-Setzen selbständig in die Tat umsetzen.   3| Emotionen und Körpersignale wahrnehmen Eine weitere Maßnahme, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu fördern, ist das Wahrnehmen der eigenen Emotionen und Körperempfindungen.  Dafür ist es wichtig, dass Du Dir regelmäßig die Frage stellen: Was brauche ich?  Dies beginnt bereits mit der achtsamen Wahrnehmung von körperlichen Verspannungen sowie der Steh- oder Sitzposition am Arbeitsplatz. Auch das Hungergefühl ist ein wichtiges … Weiterlesen

Ausgebrannt, was tun

Ausgebrannt was tun

Ausgebrannt – was tun? [10 Tipps] Startseite Das moderne Leben kann hektisch und anspruchsvoll sein, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen sich irgendwann ausgebrannt und erschöpft fühlen. Das Gefühl, keine Energie oder Motivation mehr zu haben, ist oft überwältigend für die Betroffenen. Doch es gibt Schritte, die Du unternehmen kannst, um Dich zu erholen und wieder in Balance zu kommen. In diesem Blogbeitrag werden wir einige bewährte Strategien und Praktiken betrachten, die Dir in Situationen helfen können, in denen Du Dich ausgebrannt fühlst. Das Wichtigste in Kürze: Das moderne Leben fordert uns heraus, Erschöpfung ist oft die Folge. Hier sind die Kernpunkte des Artikels zur Prävention und zum Verständnis von Burnout: Gender-Gap bei Erschöpfung: 51 % der Frauen fühlen sich regelmäßig ausgebrannt (Männer: 37 %). Hauptgründe sind die Care-Arbeit (Haushalt, Kinder, Pflege), gesellschaftlicher Perfektionismus und hormonelle Faktoren. Gesellschaftliche Ursachen: Leistungsdruck im Kapitalismus, ständige Erreichbarkeit durch Digitalisierung und die Tabuisierung von Pausen fördern chronischen Stress. Individuelle Risiken: Perfektionismus, geringe Resilienz und mangelnde Abgrenzung (Schwierigkeit, „Nein“ zu sagen) erhöhen die Anfälligkeit. Historischer Kontext: Burnout ist kein reines Phänomen der Neuzeit; bereits im 19. Jahrhundert wurde es als „Nervenzusammenbruch“ beschrieben. Top 3 Sofort-Maßnahmen: Grenzen setzen: Überlastung kommunizieren und delegieren. Selbstfürsorge: Bewusste Erholungszeiten und Hobbys fest einplanen. Professionelle Hilfe: Female Empowerment Coaching oder Therapie zur Entwicklung neuer Bewältigungsstrategien nutzen. Warum fühlen sich Frauen häufiger erschöpft und ausgebrannt? Laut einer Statistik von Swiss Life Deutschland fühlen sich 51% der weiblichen Bevölkerung immer wieder ausgebrannt, bei den Männern liegt der Anteil bei 37%.  Psychische Erkrankungen sind demnach auch der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit (Quelle). Das sind erschreckende Zahlen. Doch gibt es Präventionsmaßnahmen, die, wenn Du diese frühzeitig ergreifst, Schlimmeres verhindern können. Dass sich statistisch mehr Frauen ausgebrannt fühlen als Männer, liegt zum einen an den verschiedenen, stereotypen Rollen und Verantwortlichkeiten in ihrem Leben, die auch heutzutage  häufig noch immer einer Geschlechterteilung unterliegen. Dazu können zum Beispiel die Haushaltsführung, Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen zählen – die klassische „Carearbeit“ also. Das Jonglieren mit diesen verschiedenen Verpflichtungen führt bei vielen Frauen zunächst zu einer immensen Belastung und kann schließlich zu einem Gefühl des Ausgebranntseins. Darüber hinaus stehen Frauen oft vor Herausforderungen, wenn es darum geht, Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Der Druck, erfolgreich im Beruf zu sein, führt oft zu langen Arbeitszeiten, Überstunden und einem ständigen Gefühl der Erreichbarkeit. Dadurch bleibt wenig Zeit für Erholung und Entspannung. (siehe auch “Work-Life-Balance Maßnahmen – 20 Methoden für Alltag und Beruf”) Aber auch gesellschaftliche Erwartungen und Normen spielen eine Rolle: Perfektionismus, die Notwendigkeit, alles „richtig“ zu machen, und der Wunsch, den Anforderungen anderer gerecht zu werden, sind ein häufiges Phänomen bei Frauen, welches schließlich zum Gefühl  des Ausgebranntseins beitragen. Hinzu kommt, dass in einer sehr schnellen und vielen Veränderungen unterworfenen Gesellschaft, in der viele Menschen um sich selbst kreisen, um das eigene Leben bewerkstelligen zu können, viele Frauen keine ausreichende Unterstützung erhalten – sei es in Form von Hilfe im Haushalt, Hilfe bei der Kinderbetreuung oder eines aufgrund knapper Kassenplätze geringen Zugangs zu psychischer Unterstützung. Auch hormonelle Veränderungen im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus, einer Schwangerschaft oder Geburt sowie durch die Wechseljahre können bei Frauen zu Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und einem erhöhten Stressniveau führen – allerdings sind dies in der Regel temporäre Erschöpfungen, die meist nur einen bestimmten Zeitraum anhalten. Daher ist es insbesondere für Frauen wichtig, auf sich selbst zu achten, sich Unterstützung zu holen und Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln, bevor es zu spät ist.  Hierbei unterstütze ich Dich gern mit meinem Female Empowerent Coaching Angebot! Was ist der gesellschaftliche Hintergrund des Burn Outs? In den kapitalistischen Gesellschaften wird großen Wert auf Leistung und Erfolg gelegt. Im Trend ist, wer hart und viel arbeitet, Karriereziele verfolgt und möglichst viele äußere Erwartungen erfüllt. Der Druck, immer produktiv und ständig erfolgreich zu sein, führt häufig zu übermäßigem Stress und Erschöpfung. Zudem spielt die Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Die fortschreitende Technologie hat uns zwar viele Vorteile gebracht, aber auch dazu geführt, dass wir immer erreichbar sind. Smartphones und andere elektronische Geräte ermöglichen eine ständige Verbindung zur Arbeit und zu sozialen Medien, was oft dazu führt, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Vielleicht ist die Erschöpfung diesbezüglich nicht gleich spürbar, aber sie macht sich oft schleichend, nach einer gewissen Zeit bemerkbar. Häufig können die Betroffenen zunächst nicht genau lokalisieren, wo die Erschöpfung herkommt.  In vielen Gesellschaften gibt es zudem eine Zunahme von unsicheren Arbeitsbedingungen, befristeten Verträgen und wachsender Konkurrenz, gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten enorm an. Dies führt, gerade bei alleinerziehenden Müttern, häufig zu Angst vor Arbeitsplatzverlust und finanzieller Instabilität und baut einen enormen Stress und psychischen Druck auf. Auch die Balance zwischen Arbeit und Privatleben kann in unserer modernen Gesellschaft eine Herausforderung darstellen. Lange Arbeitszeiten, Überstunden und der ständige Drang, erreichbar zu sein, können dazu führen, dass nur noch wenig Zeit für Erholung und Entspannung bleibt. Dadurch kann es zu chronischem Stress und Erschöpfung kommen. Ein weiterer sehr entscheidender Punkt in unserem Kulturkreis ist, dass das Bedürfnis nach Ruhe und Auszeit oft als Faulheit oder Schwäche angesehen wird. Dies kann dazu führen, dass Menschen sich schuldig fühlen, wenn sie sich Pausen gönnen oder sich Zeit für ihre Erholung nehmen. Einfach mal nichts tun, wird demnach vermieden oder es wird eben doch aufs Handy geschaut, ein Podcast gehört etc. Dadurch wird das Risiko für Erschöpfung und Burnout erhöht. Wir können den gesellschaftlichen Kontext nicht von Grund auf ändern, aber es genügt schon, bei sich selbst zu beginnen. Fragst Du Dich: Was für ein Mensch will ich sein? Welche Werte will ich leben? Woran will ich mich in meinem Leben und bei meinen Entscheidungen orientieren? Wenn es uns gelingt, ein inneres Bild davon zu entwickeln, wer wir als Mensch wirklich sein wollen, dann finden wir unseren inneren Kompass. Der als innere Ordnung und als sinnstiftende Orientierung dient. Daraus ergibt sich das eigene Bild vom Selbst, was uns ausmacht, auszeichnet und sich in unserem Handeln widerspiegelt.  Ich unterstütze Dich gern dabei, Deinen eigenen Weg zu finden, damit Du zukünftig das Leben lebst, das Dich als Mensch wirklich ausmacht.  » Kontaktiere mich für ein kostenloses Erstgespräch Gab es früher auch schon Burn Out? Obwohl der Begriff „Burnout“ relativ neu ist, gibt es Hinweise darauf, dass Erscheinungsformen von … Weiterlesen

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