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Endlich selbstbewusst verhandeln: 3 reale Beispiele, wie meine Kundinnen ihr Gehalt verdoppelt haben

Tipps Gehaltsverhandlung Frauen

Endlich selbstbewusst verhandeln 3 Beispiele, wie meine Kundinnen ihr Gehalt verdoppelt haben Startseite Du weißt, dass du mehr wert bist. Du spürst es nach jedem Projekt, nach jeder Verantwortung, die selbstverständlich bei dir landet, nach jeder Überstunde, die niemand sieht. Und trotzdem nennst du in der Verhandlung eine Zahl, die sich „sicher“ anfühlt. Nicht die, die deinem Wert entspricht, sondern die, bei der du keine Angst vor Ablehnung hast. Das Wichtigste in Kürze: Viele Frauen verdienen deutlich unter ihrem Marktwert, weil innere Blockaden wie die Angst vor Unbeliebtheit oder Selbstzweifel klare Forderungen verhindern. Dieser Artikel zeigt, wie du durch strategische Vorbereitung und ein starkes Mindset dein Einkommen signifikant steigern kannst. Das Problem: Studien belegen, dass Frauen seltener und vorsichtiger verhandeln. Diese Zurückhaltung führt oft zu fünf- bis sechsstelligen Einkommensverlusten über die gesamte Karriere hinweg. Erfolgsbeispiele: Meine Praxisberichte zeigen, dass durch Female Empowerment Coaching Gehaltssprünge von 45.000 € auf 90.000 € oder sogar eine Verdopplung des Stundensatzes bei Freiberuflerinnen möglich sind. 3 goldene Verhandlungsprinzipien: Marktwert kennen: Nutze externe Benchmarks statt deines aktuellen Gehalts als Maßstab. Fakten statt Bedürfnisse: Argumentiere mit messbaren Erfolgen (Umsatz, Effizienz) statt mit privaten Kosten. Ankern: Nenne die erste Zahl mutig selbst, um den psychologischen Rahmen der Verhandlung zu setzen. Der Schlüssel: Erfolgreiche Verhandlung ist kein Talent, sondern das Ergebnis aus innerer Klarheit und der Bereitschaft, den eigenen Wert konsequent zu vertreten. Schluss mit Zögern: Deine Arbeit ist ihr Geld wert! Nicht, weil du keine Leistung bringst. Sondern weil tief drin eine alte Angst sitzt: Wenn ich zu viel fordere, bin ich unbequem. Wenn ich klar bin, verliere ich Sympathie. Wenn ich zu teuer werde, ersetzbar.Genau hier verlieren Frauen jedes Jahr fünf- bis sechsstellige Beträge. Still, angepasst, korrekt und innerlich voller Zweifel. Studien zeigen seit Jahren: Frauen verhandeln seltener, vorsichtiger und mit deutlich geringeren Forderungen als Männer. Diese Zurückhaltung ist teuer. Die gute Nachricht: Du bist nicht allein, und noch wichtiger: Du kannst das ändern! Gehaltsverhandlung ist kein Talent. Sie ist das Ergebnis aus innerer Klarheit, strategischer Vorbereitung und der Bereitschaft, den eigenen Wert nicht mehr zu relativieren. Mit den passenden Strategien und dem nötigen Selbstbewusstsein ist eine Verdopplung des Einkommens kein Glücksfall. Sie ist die logische Folge davon, sich selbst ernst zu nehmen.  Die folgenden drei anonymisierten Beispiele aus meiner Coaching Praxis für Frauen zeigen genau das. Nutze diese Gehaltsverhandlungs Tipps für Frauen als direkte Inspiration für deine nächste Verhandlung! Die Erfolgsgeschichten: Von der Unterbezahlung zur Gehalts-Verdopplung Beispiel 1: Die Expertin, die ihren Marktwert systematisch kleinrechnete Sandra war fachlich die Beste im Raum. Und innerlich permanent in Alarmbereitschaft. 32 Jahre, hochspezialisierte IT-Beraterin, in jedem Projekt unverzichtbar. Und zwar seit Jahren auf 45.000 € stehen geblieben, deutlich unter Marktniveau. Nach außen souverän, präzise, belastbar. Nach innen ständig die gleiche Frage: Bin ich wirklich gut genug?Jedes Mitarbeitergespräch brachte Lob, Dank, Wertschätzung. Und am Ende eine kleine Anpassung, die sie annahm, mit einem Kloß im Hals. Erleichtert, dass sie nicht kämpfen musste. Beschämt, dass sie wieder geschwiegen hat. Ihr innerer Satz lief im Hintergrund ununterbrochen mit: „Ich darf nicht auffallen. Ich darf nicht zu viel wollen. „Irgendwann fliege ich sonst auf.“ Beim Female Empowerment Coaching ging es nicht zuerst um Zahlen. Es ging um diesen Satz. Darum, warum sie ihre Leistung immer relativierte und sich selbst vorauseilend klein hielt. Erst als dieser innere Knoten gelöst war, haben wir ihren realen Marktwert sauber berechnet, ihre Leistung konsequent in harte Kennzahlen übersetzt und die Verhandlung vorbereitet. Wir ersetzten vage Formulierungen wie „Ich habe Projekte gut gemanagt“ durch präzise Kennzahlen wie „Ich habe X % Effizienzsteigerung erzielt und dadurch Y Kosten eingespart.“  Als sich die Chance auf eine interne Beförderung bot, zitterte sie innerlich und forderte nicht die erwarteten 10 % Aufschlag, sondern nannte trotzdem selbstbewusst 95.000 €. Ruhig, klar und sie begründete dies fundiert mit ihrer einzigartigen Expertise und den recherchierten Marktstandards.  Das Unternehmen ging auf 90.000 €. Ohne Machtspiel. Ohne Abwertung.Keine Diskussion.  Beispiel 2: Der Sprung in die Führung, ohne faule Kompromisse Maria (45), eine erfahrene Marketing-Managerin, stand vor dem Sprung zur Leiterin der neuen Digital-Abteilung. Ihr bisheriges Gehalt betrug 55.000 €. Das interne Angebot für die neue Führungsrolle lag bei 70.000 €. Nach außen ein Aufstieg. Innerlich ein Dilemma mit klarer Spannung zwischen Pflichtgefühl und Selbstwert.  Ein Teil von ihr wusste, dass das Angebot deutlich unter Verantwortung und Markt lag. Ein anderer Teil dachte: „Sei froh. „Andere würden davon träumen.“ Im Female Self Leadership Coaching wurde schnell klar, dass nicht die Zahlen das Problem waren, sondern ihre innere Erlaubnis, wirklich Führungskraft zu sein, auch finanziell. Wir haben die neue Rolle in ihrer vollen Tragweite analysiert: Budget, Team, Strategie, Ergebnisverantwortung und den direkten Einfluss auf das Unternehmenswachstum. Und wir haben ihr inneres Muster adressiert, sich mit moderaten Zugeständnissen zufriedenzugeben, um Konflikte zu vermeiden. Wir definierten eine ambitionierte, aber realistische Zielgehaltsspanne.  Maria lehnte das erste Angebot ab. Klar. Sachlich. Ohne Rechtfertigungsdrang. Sie forderte 110.000 € plus Firmenwagen, gestützt auf die erhöhte Verantwortung und externe Gehaltsbenchmarks. Das Ergebnis? Man einigte sich auf 115.000 € inklusive Firmenwagen-Budget.  Mehr als eine Verdopplung. Vor allem aber: kein inneres Zusammenzucken mehr, wenn sie sich selbst ernst nahm. Beispiel 3: Die Freiberuflerin, die aufhörte, sich über Arbeit zu definieren statt über Wert Lena (29), eine erfolgreiche freiberufliche Social-Media-Managerin, war permanent ausgebucht. Ihr Stundensatz 45 €. Sie arbeitete zu viel, verdiente zu wenig und hatte ein dauerhaft schlechtes Gewissen, überhaupt Geld für ihre Leistung zu verlangen.Ihr inneres Skript: „Wenn ich teurer werde, bin ich nicht mehr sympathisch. „Dann verlieren mich die Kunden.“ Dieses „zu viel“ zu verlangen, löste bei ihr regelmäßig Schuldgefühle aus. Im Coaching haben wir ihr Verhältnis zu Geld, Leistung und Loyalität grundlegend neu ausgerichtet. Verfügbarkeit ist kein Argument für Niedrigpreise. Nachfrage ist ein Premiumsignal.Wir entwickelten eine neue Preisstrategie, klare Kommunikationslinien für Bestandskunden und eine saubere Positionierung für Neukunden. Lena erhöhte ihren Satz auf 90 € pro Stunde. Bestandskunden bekamen eine transparente Staffelung. Ein Teil der alten Kunden ging. Die richtigen blieben. Neue kamen. Heute arbeitet sie weniger, verdient mehr und fühlt sich nicht mehr schuldig, wenn sie ihren Preis nennt. Ihre Zeit hat wieder Wert, … Weiterlesen

Mid Career Crisis: Warum du trotz Erfolg im Job unglücklich bist  [4 Tipps, wie du einen Ausweg findest]

Mid-Career-Crisis

Mid-Career-Crisis Warum du trotz Erfolg im Job unglücklich bist [4 Tipps, wie du einen Ausweg findest] Startseite Du hast es geschafft. Die Karriereleiter erklommen, ein ansehnliches Gehalt auf dem Konto, die beruflichen Ziele, die du dir vor Jahren gesetzt hast, sind erreicht. Du solltest auf dem Höhepunkt deines Schaffens sein, zufrieden und stolz. Doch stattdessen fühlst du dich leer, desillusioniert und fragst dich jeden Morgen: „Soll das wirklich alles gewesen sein?“ Das Wichtigste in Kürze: Wenn die Karriereleiter erklommen ist, sich aber Sinnlosigkeit breitmacht, stecken viele Frauen zwischen 35 und 55 in der Mid-Career-Crisis. Erfahre hier, warum das kein Scheitern, sondern ein biologisch-psychologisches Phänomen ist. Die Symptome: Sinnverlust, schleichende Ernüchterung trotz gutem Gehalt, das Gefühl von Stagnation („Karriereplateau“) und der tiefe Wunsch nach beruflicher Neuorientierung. Wissenschaftlicher Hintergrund: Studien zur „Glückskurve“ zeigen, dass die Lebenszufriedenheit in der Mitte des Berufslebens statistisch oft einen Tiefpunkt erreicht (U-Kurve), bevor sie wieder ansteigt. Die Ursachen: Hoher Erwartungsdruck („Superwoman-Falle“), Diskrepanz zwischen Jugendträumen und Realität sowie die Vereinbarkeit von Kindern, Pflege und Job. Der erste Schritt heraus: Die Unzufriedenheit als Weckruf betrachten. Durch Bestandsaufnahme, kleine Anpassungen im Job oder Female Empowerment Coaching lässt sich der Weg vom reinen „Funktionieren“ hin zu echter Erfüllung finden. Das Phänomen “Mid Career Crisis” Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Willkommen in der Mid-Career-Crisis,  einem Phänomen, das besonders ehrgeizige und erfolgreiche Frauen in der Mitte ihres Berufslebens trifft. Es ist das leise, nagende Gefühl, dass der äußere Erfolg nicht mit dem inneren Empfinden übereinstimmt. Die Mid-Career-Crisis tritt typischerweise im Alter zwischen 35 und 55 Jahren auf. Sie unterliegt keiner klinischen Diagnose, sondern ist ein psychologisches Phänomen. Die Betroffenen fühlen sich oft, als würden sie beruflich in einer Sackgasse stecken, obwohl sie nach außen hin meist sehr erfolgreich sind. Die Kernmerkmale sind: Sinnverlust – Die Arbeit fühlt sich routiniert oder bedeutungslos an. Die Frage „Wofür mache ich das?“ wird dominant. Ernüchterung – Es folgt die Erkenntnis, dass der erreichte Erfolg (Gehalt, Titel) nicht die erwartete Zufriedenheit gebracht hat. Gefühl der Stagnation –  Es taucht das Empfinden auf, sich nicht mehr weiterentwickeln zu können (Stichwort: Karriereplateau). Wunsch nach Veränderung – Es entwickelt sich der starke Drang, etwas grundlegend Neues zu beginnen. Checkliste: Symptome einer Mid-Career-Crisis Dein Gehalt ist gut, aber du verspürst keine Freude mehr bei der Arbeit. Du denkst häufiger: „Das kann doch nicht alles gewesen sein.“ Beförderungen und Erfolge geben dir nur noch einen kurzen Kick. Du beneidest Menschen, die für ihre Arbeit brennen. Die Angst, deinen sicheren Job aufzugeben, lähmt dich. Schon zwei oder mehr „Ja“-Antworten zeigen Anzeichen einer Mid Career Crisis. Dieses Gefühl der Leere ist oft nicht nur abstrakt, sondern zeigt sich ganz konkret in deinem Alltag. Vielleicht… …leidest du unter dem Sonntags-Blues, der schon am Samstagnachmittag beginnt. …fühlst du dich ständig müde und ausgebrannt, obwohl du genug schläfst. …reagierst du im Job oder zu Hause schneller gereizt als früher. …hast du das Gefühl, nur noch für das Wochenende oder den nächsten Urlaub zu leben. Sinnkrise: Wenn der Job seine Bedeutung verliert Erinnerst du dich an den Enthusiasmus, den du am Anfang deiner Karriere verspürt hast? Die Energie, mit der du Projekte vorangetrieben und Herausforderungen gemeistert hast? Irgendwann auf dem Weg ist diese Leidenschaft verloren gegangen. Die täglichen Aufgaben fühlen sich mittlerweile wie eine Endlosschleife an, die Erfolge bringen nur noch ein kurzes, oberflächliches Hoch.  Dies ist mehr als nur ein schlechter Tag im Büro – es ist eine echte Sinnkrise. Du fragst dich, welchen Beitrag du eigentlich leistest und ob die Werte deines Unternehmens noch mit deinen eigenen übereinstimmen. Das Gefühl, nur noch ein Rädchen im Getriebe zu sein, dessen Arbeit kaum sichtbare Auswirkungen hat, kann zutiefst demotivierend sein. Alles erreicht, trotzdem unglücklich: Die Leere nach dem Gipfel Du hast die To-Do-Liste des Erfolgs abgehakt: Studium, Beförderung, Gehaltserhöhung, vielleicht sogar eine Führungsposition. Du hast bewiesen, dass du es kannst. Doch statt des erwarteten Glücksgefühls stellt sich eine unerwartete Leere ein.  Wenn der Gipfel erreicht ist und die Aussicht nicht so erfüllend ist wie erhofft, was kommt dann? Diese Erkenntnis kann schmerzhaft sein. Oft haben wir die Ziele anderer verfolgt: die Erwartungen der Eltern, der Gesellschaft, des Partners und dabei verlernt, auf unsere eigene innere Stimme zu hören. Der Moment, in dem du realisierst, dass du einen Traum gelebt hast, der nicht dein eigener war, ist der erste Schritt zur Veränderung. Die „Superwoman“-Falle Gerade als Frau stehen wir oft unter einem besonderen Druck. Wir sollen nicht nur im Job erfolgreich und leistungsstark sein, sondern uns gleichzeitig um Familie, Partnerschaft und Haushalt kümmern und dabei bitte stets souverän und glücklich wirken. Jahrelang haben wir versucht, diesem Bild der „Superwoman“ zu entsprechen. In der Lebensmitte merken wir dann oft, dass unsere eigenen Bedürfnisse und Träume dabei auf der Strecke geblieben sind. Dieses ständige Funktionieren im ‚Superwoman-Modus‘ bleibt jedoch nicht ohne Folgen. Viele Frauen – und auch Männer – stoßen in der Lebensmitte an einen Punkt, an dem sich Erschöpfung, Zweifel und innere Leere bemerkbar machen. Was zunächst individuell erlebt wird, spiegelt sich auch in wissenschaftlichen Untersuchungen wider: Die Mid-Career-Crisis zeigt, dass hinter diesem Gefühl mehr steckt als nur persönliche Schwäche: nämlich wiederkehrende, gut erforschte Muster Studien zur Mid Career Crisis Die Mid-Career-Crisis ist kein Mythos, sondern ein wissenschaftlich fundiertes Phänomen. Forscher aus der Wirtschafts- und Sozialpsychologie haben herausgefunden, dass die weitverbreitete Unzufriedenheit in der Lebensmitte auf klare, datengestützte Muster zurückzuführen ist. Das wohl bekannteste Modell hierfür ist die sogenannte „Glückskurve“. Der U-förmige Verlauf der Lebenszufriedenheit (The U-Shaped Happiness Curve) Dies ist eine der robustesten Erkenntnisse in der Forschung zur Lebenszufriedenheit, die auch die Mid-Career-Crisis untermauert. Die Studie „The U-shape of Human Well-being Across Nations“ von David Blanchflower und Andrew Oswald, hat gezeigt, dass die Lebenszufriedenheit typischerweise einem U-förmigen Muster folgt: Junge Erwachsene starten mit einem relativ hohen Niveau an Zufriedenheit und Optimismus. Bei mittelalten Erwachsenen (ca. 35-55 Jahre) sinkt die Zufriedenheit und erreicht in den mittleren bis späten 40ern ihren Tiefpunkt. In diese Phase fällt die klassische Mid-Career-Crisis. Gründe dafür sind oft der hohe Druck durch Karriere, finanzielle Verpflichtungen (Haus, Kinder) und die wachsende Kluft zwischen den … Weiterlesen

Zu wenig Frauen in Führungspositionen

Zu wenig Frauen in Führungspositionen

Zu wenig Frauen in Führungspositionen Warum sich das ändern muss​ Startseite Trotz aller Fortschritte in den letzten Jahren sind Frauen in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Ob in der Wirtschaft, der Politik oder in anderen gesellschaftlichen Bereichen – die „gläserne Decke“ existiert weiterhin. Als erfahrene Führungskräfte-Coach kenne ich die Hürden und Herausforderungen aus eigener Erfahrung nur zu gut. Doch warum ist es nach wie vor so schwierig für Frauen, in Führungspositionen aufzusteigen? Und warum müssen wir dringend etwas an dieser Situation ändern? Das Wichtigste in Kürze: Obwohl gemischte Führungsteams nachweislich erfolgreicher und innovativer sind, bleibt der Anteil von Frauen in deutschen Vorständen mit ca. 23,5 % (Stand 2024) gering. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen und zeigt Wege aus der „gläsernen Decke“. Die 4 Haupthürden: Stereotype: Hartnäckige Vorurteile über mangelnde Durchsetzungsfähigkeit. Strukturelle Netzwerke: Fehlender Zugang zu informellen „Männernetzwerken“. Vereinbarkeit von Familie & Beruf Unbewusste Denkmuster bei der Postenbesetzung. Der Business-Case: Unternehmen mit hohem Frauenanteil erzielen laut Studien (z. B. Fortune-500-Analyse) eine höhere Umsatz- und Eigenkapitalrendite. Lösungsansatz Female Leadership Coaching: Gezieltes Führungskräfte-Coaching hilft Frauen, ein authentisches Führungsbild zu entwickeln, Netzwerke strategisch zu nutzen und die Work-Life-Balance souverän zu managen. Die aktuelle Situation Jüngste Studien belegen, dass Frauen in Führungspositionen nach wie vor in der Minderheit sind – besonders in Vorständen und Aufsichtsräten großer Unternehmen. Laut dem aktuellen Bericht der AllBright Stiftung lag der Frauenanteil in den DAX-40-Vorständen im Januar 2024 bei 23,5 %. Im Spätherbst 2023 betrug der Frauenanteil in den Vorständen der DAX-40-Unternehmen 23 %. Zwar ist ein Anstieg gegenüber den Vorjahren erkennbar, dennoch bleibt die Zahl der weiblichen Vorstandsmitglieder hinter dem Anteil von Frauen in der Gesamtbevölkerung zurück. 4 häufige Ursachen der Unterrepräsentation Als Coach, die mit vielen Frauen in Führungspositionen arbeitet, sehe ich die gleichen Faktoren immer wieder, welche den Weg nach oben erschweren: 1. Stereotype und Vorurteile Auch heute noch wird Frauen häufig nachgesagt, sie seien weniger durchsetzungsfähig oder weniger ambitioniert als ihre männlichen Kollegen. Diese Vorstellungen sind nicht nur ungerecht, sondern behindern auch die Karrierechancen. 2. Fehlende Netzwerke Männer profitieren von Netzwerken, die über Jahre hinweg gewachsen sind. Frauen haben es in diesem Bereich häufig schwerer und müssen Netzwerke aktiv aufbauen, um gleiche Chancen zu haben. Dies lässt sich durch mehrere soziale und strukturelle Faktoren erklären: Historische Strukturen Viele der beruflichen Netzwerke, von denen Männer profitieren, sind historisch gewachsen und haben ihre Ursprünge in Zeiten, als Frauen noch stark vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen waren. Diese Netzwerke entstanden daher in einer Zeit, in der Männer die dominierenden Akteure in der Arbeitswelt waren. Heute sind viele dieser Netzwerke informell und oft nicht offiziell dokumentiert, was es für Frauen schwieriger macht, Zugang dazu zu erhalten. Exklusive „Männernetzwerke” In vielen Bereichen, insbesondere in Branchen wie der Wirtschaft, Finanzwelt oder Politik, sind Männer häufig in exklusiven, informellen Netzwerken aktiv, die nicht unbedingt für Frauen zugänglich sind. Diese Netzwerke, wie zum Beispiel Geschäftsessen oder Sportveranstaltungen, die traditionell als Gelegenheiten für berufliche Vernetzung gelten, sind oft von Männern dominiert, was es für Frauen schwerer macht, einzutreten. Fehlende Mentoren und Vorbilder In männlich dominierten Branchen gibt es häufig weniger weibliche Vorbilder und Mentoren, die Frauen unterstützen und in ihre Netzwerke integrieren können. Während Männer in der Regel durch männliche Führungskräfte und Kollegen in Netzwerke aufgenommen werden, fehlen solche Zugänge für Frauen Unbewusste Vorurteile In vielen Unternehmen und sozialen Strukturen gibt es unbewusste Vorurteile, die dazu führen, dass Männer bevorzugt werden. Diese Vorurteile beeinflussen, wie Netzwerke entstehen und wie Zugänge zu diesen Netzwerken vergeben werden. Oft werden Frauen als weniger „passend“ zu den informellen Normen solcher Netzwerke wahrgenommen, was ihnen den Zugang erschwert. Veränderung der gesellschaftlichen Normen Frauen haben in der Vergangenheit oft weniger Gelegenheit oder die Zeit gehabt, informelle Netzwerke aufzubauen, da sie traditionell für die Familienarbeit und die Betreuung von Kindern verantwortlich waren. Während sich diese Normen mittlerweile verändern, befinden sich Frauen noch häufig in der Situation, erst „beweisen“ zu müssen, dass sie eine Karriere anstreben und engagiert sind, bevor sie in diese Netzwerke integriert werden. 3. Vereinbarkeit von Beruf und Familie Die größte Herausforderung für Frauen auf dem Weg in eine Führungsposition? Ganz klar: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Unternehmen sprechen von „Vereinbarkeit“, aber in der Praxis sieht das oft anders aus: lange Arbeitszeiten, wenig Flexibilität und eine Erwartungshaltung, von einem immer noch traditionellen Rollenbild, sind nach wie vor Realität. Quelle: iu.de (IU Studie zur Geschlechterverteilung in Führungspositionen) Flexible Arbeitsmodelle fehlen Viele Führungsjobs setzen eine permanente Verfügbarkeit voraus. Home-Office und flexible Arbeitszeiten sind in den oberen Etagen längst nicht selbstverständlich – dabei könnten genau diese Lösungen Frauen (und auch Männern) helfen, ihre Aufgaben effizient zu erfüllen. Kinderbetreuung ist nicht flexibel genug Starre Betreuungszeiten oder fehlende Angebote machen es schwer, berufliche Termine wahrzunehmen. Gerade in verantwortungsvollen Positionen reicht es nicht, um Punkt 16 Uhr den Laptop zuzuklappen. Gesellschaftliche Erwartungen setzen Frauen unter Druck Männer, die Karriere machen, gelten als ehrgeizig. Frauen in Spitzenpositionen hingegen werden oft gefragt: „Wie schaffst du das mit der Familie?“ – eine Frage, die Männern selten gestellt wird. Der „Motherhood Penalty“ ist real Frauen mit Kindern werden unbewusst als weniger karriereorientiert wahrgenommen. Sie bekommen seltener Beförderungen oder anspruchsvolle Projekte, weil stillschweigend angenommen wird, dass sie „familiär zu sehr eingebunden“ sind. Doppelbelastung durch unbezahlte Arbeit Auch wenn sich viel getan hat – die Hauptverantwortung für Haushalt und Kinder liegt immer noch oft bei den Frauen. Das bedeutet: Neben einer fordernden Karriere läuft das zweite „Management-Projekt“ zuhause weiter. 4. Unbewusste Diskriminierung Führungspositionen werden oft nach traditionellen, männerdominierten Kriterien besetzt, die Frauen unbewusst benachteiligen. Unbewusste Diskriminierung, auch als „Bias“ oder „unconscious bias“ bezeichnet, spielt eine zentrale Rolle bei der Besetzung von Führungspositionen und führt dazu, dass Frauen häufig benachteiligt werden, auch wenn keine expliziten oder absichtlichen Diskriminierungen stattfinden. Viele Unternehmen wollen mehr Frauen in Führung – doch wenn es um die tatsächliche Besetzung geht, werden Frauen oft übergangen. Warum? Weil unbewusste Denkmuster und veraltete Kriterien in vielen Auswahlprozessen immer noch eine große Rolle spielen. Wie genau passiert das? Gezieltes Female Self Leadership Coaching für Frauen Es gibt auch eine gute Nachricht: Der Spagat zwischen Karriere und Familie ist machbar – aber … Weiterlesen

Work-Life-Balance Maßnahmen – 20 Methoden für Alltag und Beruf

Work Life Balance Massnahmen

Work-Life-Balance Maßnahmen 20 Methoden für Alltag und Beruf [leicht umsetzbar] Startseite Das Wichtigste in Kürze: Eine ausgewogene Work-Life-Balance trägt zur Stressreduktion bei. Besonders für Frauen, die häufig einer Doppelbelastung von Beruf und Care-Arbeit ausgesetzt sind, ist eine gute Work-Life-Balance wichtig, um psychisch und physisch gesund zu bleiben. Dafür gibt es Maßnahmen die zuhause durchgeführt werden können und welche, die am Arbeitsplatz eine Rolle spielen.  Im Job kannst Du zum Beispiel versuchen, Multitasking zu vermeiden, bewusste Grenzen zu setzen, Dein Zeitmanagement zu verändern, indem Du mehr Freiraum einplanst und Deine Ziele weniger eng steckst. Privat kannst Du vorbeugen, indem Du zum Beispiel auf Deine Schlafhygiene achtest (genügend Schlaf, ausreichend abgedunkelter Raum, kein W-Lan-Router im Zimmer etc.), Du Dir in Deiner Freizeit einen Ausgleich suchst, der gegenteilig zu Deiner täglichen Arbeit steht (wenn Du viel sitzt, beweg Dich in der Freizeit mehr) sowie ein Dankbarkeitstagebuch führen, um kleine Alltags-Erfolge festzuhalten. . Warum eine ausgewogene Work-Life-Balance wichtig ist Work Life Balance Maßnahmen sind heute wichtiger denn je. In unserer schnelllebigen, digitalisierten und arbeitsreichen Zeit, in der Selbstoptimierung und Kopflastigkeit stark in den Vordergrund gerückt sind, kommen Werte wie Achtsamkeit, Müßiggang, Ruhe und Selbstwahrnehmung häufig zu kurz. Doch eben diese Fähigkeiten sind wichtig für eine ausgewogene Work-Life-Balance und sind nicht zuletzt maßgeblich für eine Burnout Prävention. Die EY-Jobstudie 2023 zeigt eine deutliche Verschärfung der Lage: Während 2021 noch drei von fünf Arbeitnehmern eine Zunahme der Arbeitsbelastung beklagten, sank die allgemeine Arbeitszufriedenheit bis 2023 drastisch – nur noch 31 % der Beschäftigten gaben an, uneingeschränkt zufrieden zu sein (ein Rückgang von 18 Prozentpunkten gegenüber 2021). Work-Life-Balance: Damals und Heute Die Industrialisierung brachte ein Arbeitsmilieu außerhalb des eigenen Heimes mit sich und forderte, mit der Trennung von Haus und Arbeit die Arbeitnehmer heraus, eine Ausgewogenheit zwischen Familie und Beruf zu finden.  Heute stehen viele Berufstätige im Kontext der zunehmenden Arbeit aus dem Home-Office einer neuen Herausforderung gegenüber. Hier spielen Selbstmotivation, die Tendenz zur Mehrarbeit, Schwierigkeiten abzuschalten und die Parallele von Kindererziehung und Arbeit im häuslichen Umfeld eine zentrale Rolle. Ob im Büro oder zuhause: Es wird zunehmend wichtig, eine Balance zwischen dem Privaten und dem Beruf herzustellen, zwischen Anspannung und Entspannung und nicht zuletzt zwischen den externen Anforderungen und den eigenen persönlichen Bedürfnissen. Die Bedeutung der Work-Life-Balance liegt darin, der eigenen psychischen Gesundheit mehr  Beachtung zu schenken und diese ernst zu nehmen und somit einer Erschöpfungsdepression vorzubeugen. Denn speziell beim Thema Burnout/Erschöpfung zeigen Studien (wie die GEDA-Studie des RKI), dass etwa 4,2 % der Erwachsenen aktuell von einem ärztlich diagnostizierten Burnout betroffen sind, während die Dunkelziffer derer, die sich „ausgebrannt“ fühlen, deutlich höher liegt. Vorteile einer ausgewogenen Work-Life-Balance Eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit bewirkt eine erhebliche Stressreduktion und trägt somit zur Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele bei. Dies wiederum erhöht die Motivation im Job und sorgt dafür, generell ausgeglichener zu sein und den Alltag besser bewältigen zu können. Gerade Frauen sind tendenziell häufiger als Männer einer Doppelbelastung von Familie und Arbeit ausgesetzt und profitieren daher von einer ausgewogenen Work-Life-Balance am meisten. Eine familienfreundliche Arbeitnehmer-Kultur sowie weniger Arbeitszeiten bei  ausreichendem Lohn sind Faktoren, die wir nicht autonom bestimmen können, sondern die abhängig vom Arbeitgeber sind. Deshalb fokussiert dieser Artikel Maßnahmen zur Work-Life-Balance, die Sie für sich persönlich und unabhängig vom Arbeitgeber umsetzen können.   20 Work-Life-Balance Maßnahmen 1| Arbeit neu bewerten Wozu stehe ich morgens auf? Diese Frage kannst Du Dir bewusst stellen. Denn eine erfüllte Arbeit ist bereits ein erster großer Schritt für eine optimale Work-Life-Balance. Dabei kommt es nicht zwangsläufig darauf an, seinen Traumjob gefunden zu haben – manchmal reicht bereits ein neuer Blickwinkel auf die tägliche Arbeit. So kannst Du Dir morgens oder abends drei Minuten Zeit nehmen und sich jeden Tag einen Grund notieren, der Deine Arbeit und Dein Wirken für Dich und/oder für andere sinnvoll macht. Es kann auch hilfreich sein, Dir Gedanken darüber zu machen, was Du selbst von Deinem Arbeitsplatz erwartest und welche Wege Du einschlagen kannst, um Dir diese Bedürfnisse zu erfüllen, z.B. den Chef um Teilzeitarbeit bitten. Diese neue Sichtweise und die damit geförderte Selbstwirksamkeit können dazu beitragen, dass die Arbeit weniger eintönig und fad erscheint und Du wieder einen neuen Sinn und frischen Wind in Deinem alltäglichen Schaffen finden.   2| Multi-Tasking Tätigkeiten vermeiden Wer kennt es nicht: Am Arbeitsplatz noch schnell in das Sandwich beißen, dabei ein Telefonat führen und gleichzeitig noch etwas auf dem Laptop schreiben. Multitasking wirkt wie ein Schnellkochtopf, der die Arbeit in doppelter Geschwindigkeit erledigen soll, indem alles gleichzeitig passiert. Das Ergebnis sieht allerdings oft mau aus, es schleichen sich Fehler ein und man verliert schneller den Überblick. Was noch viel gravierender ist: Man fühlt sich nach einem Multitasking-Tag oft völlig erschöpft und wenn man gefragt wird, wie der Tag war, weiß man oft nicht mehr, was eigentlich auf der Agenda stand. Sich bewusst Zeit zu nehmen für eine Aufgabe und erst danach die nächste Aufgabe zu erledigen, kann sich in unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeiten wie ein Stillstand anfühlen. Aber es wirkt Wunder! Dies beginnt bereits damit, den Flugmodus des Handys bei der Arbeit einzuschalten oder das Gerät gänzlich abzuschalten. Damit ist bereits die erste und akuteste Ablenkungsquelle beseitigt. Die Kollegen, die gern zwischendurch ein Schwätzchen halten, kannst Du freundlich darauf hinweisen, dass Du erst wieder in der Pause ansprechbar sind, weil Du Dich gern konzentrieren würdest. Die Pausen sollten auch wirklich Pausen sein, das heißt, falls Du einem Bürojob nachgehst, nicht vor dem Bildschirm zu essen sondern mit Kollegen oder allein an die frische Luft gehen und Dich zu bewegen oder bei einem sehr aktiven Job in Ruhe in der Sonne zu sitzen oder eine Atemübung zu machen.  Dich jeweils nur einer Aufgabe zu widmen, kann am Anfang zäh und mühsam wirken, aber schreib Dir ruhig die Erfolge auf, die Du im Vergleich zum Multitasking verzeichnest, z.B. weniger Fehler, mehr Energie, weniger Distress… Multitasking ist eine Form der Entschleunigung, und dies können wir durch bewusstes Arbeiten und bewusstes Grenzen-Setzen selbständig in die Tat umsetzen.   3| Emotionen und Körpersignale wahrnehmen Eine weitere Maßnahme, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu fördern, ist das Wahrnehmen der eigenen Emotionen und Körperempfindungen.  Dafür ist es wichtig, dass Du Dir regelmäßig die Frage stellen: Was brauche ich?  Dies beginnt bereits mit der achtsamen Wahrnehmung von körperlichen Verspannungen sowie der Steh- oder Sitzposition am Arbeitsplatz. Auch das Hungergefühl ist ein wichtiges … Weiterlesen

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